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Kräuterhoroskop:

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Löwenzahn und Pusteblume


Der Löwenzahn  (Taraxaci Radix cum Herba)


(21.03. - 20.04.) /Widder)

Wer hat es nicht schon einmal gesehen, dass ein Löwenzahn auch den Asphaltbelag einer Straße zu sprengen vermag. Eine solche Dynamik und Tatkraft steckt auch in den Löwenzahnmenschen. Sie blühen auf, wenn sie planen, organisieren, Pionierarbeit leisten können. Und si sind wahre Stehaufmännchen, die auch nach Schicksalsschlägen immer wieder einen neuen Anfang finden.

Die strahlend gelbe Blüte steht für die unverwüstliche Lebensfreude und Willenskraft dieser Menschen, für ihren Mut und für ihre Warmherzigkeit. Aber so wie der  Löweenzahn zur Pusteblume wird, so kann auch ein Löwenzahn-Mensch seine Energien leicht verstreuen. Er sollte deshalb darauf achten, gezielt zu arbeiten und Prioritäten setzen.


Heilwirkung und Anwendung

Will man die Wirkung des Löwenzahns zusammenfassen, so kann man sagen, dass diese Heilpflanze die Niere und die Leber zu erhöhter Aktivität anregt, dass sie einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe ausübt, das dadurch stärker durchblutet wird, und dass sie durch das Zusammenspiel aller Wirkstoffe das Allgemeinbefinden geschwächter Menschen bessert.

Das erste Anwendungsgebiet ist die Entschlackung in der Frühjahrskur und in der Herbstkur; und weil Löwenzahn die Ausscheidung fördert, Niere und Leber aktiviert, eignet er sich besonders gut dafür.

Ob man Löwenzahn-Saft aus der Apotheke verwendet, oder ob man lieber eine Löwenzahn-Tee-Kur macht, ist einerlei, wenn man nur berücksichtigt, dass eine solche Kur etwa 4 bis 6 Wochen dauern muss. Danach fühlt man sich wirklich wohl und "verjüngt". Kurmäßig muss man 2mal täglich 1 Tasse Tee trinken oder statt des Tees jeweils 1 Esslöffel Löwenzahn-Saft nehmen.

Die günstige Wirkung des Löwenzahns auf das Bindegewebe erklärt seine Heilwirkung bei Rheuma und Gicht, denn dabei handelt es sich um Stoffwechselstörungen, die auch das Bindegewebe schädigen. Rheumatiker stellen immer wieder fest, dass sich nach einer Löwenzahnkur besser fühlen, dass die Häufigkeit der Schmerzensfälle abnimmt und die Heftigkeit der Schmerzen nachlässt.


Zubereitung von Löwenzahn-Tee:

1 bis 2 Teelöffel geschnittene Droge wird mit 1/4 l kaltem Wasser übergossen, zum Sieden erhitzt und 1 Minute lang gekocht. Dann wird nach 10 Minuten abgeseiht. Schließlich macht man sich die harntreibende Wirkung des Löwenzahns bei dem Versuch zunutze, kleine Nierensteine durch einen Wasserstoß auszutreiben: Man bereitet sich einen Löwenzahn-Tee aus 2 Esslöffeln Droge, die man mit 1/2 l kaltem Wasser übergießt, zum Sieden erhitzt und nach 20 Minuten abseiht. Die abgeseihte Flüssigkeit wird mit warmem Wasser auf 1 1/2 l verdünnt. Diese Menge muss man innerhalb von 15 bis 20 Minuten trinken. Es kommt dann zu starker Wasserausscheidung, bei der möglicherweise kleine Steine mit abgehen.

aus "Das grosse Buch der Heilpflanze" von M. Pahlow


Presse: "Leckeres vom Wegesrand" - MAZ vom 08.05.2012


"Zum Abschied gab´s Quendelkekse" - GZ vom vom 08.05.2012







Presse: "Leckeres vom Wegesrand" - MAZ vom 08.05.2012

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